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EUGENIO PACELLI – PAPST PIUS DER XII.
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*1876
Eugenio Pacelli wurde am 2. März 1876 in Rom geboren. Er
studierte ab 1894 Theologie und promovierte 1901 zum Dr. theol.
sowie 1902 zum Dr. jur.
1909
Pacelli durchlief eine Reihe Ämter im Diplomatischen Dienst
der Kurie. Er war Professor für Kanonisches Recht am Päpstlichen
Institut Sant’Apollinare und von 1909 bis 1914 Professor für
kirchliche Diplomatie an der Päpstlichen Diplomatenakademie
in Rom.
1917
Pacelli wurde am 13. Mai 1917 durch Papst Benedikt XV. zum Bischof
geweiht und hat als Apostolischer Nuntius im Königreich Bayern
für den Frieden gewirkt.
1920
Seit 1920 war er päpstlicher Nuntius in Deutschland und handelte
Konkordate (Staatskirchenverträge) zwischen dem Vatikan und
den deutschen Ländern Bayern (1924) und Preußen (1929)
aus. Mit Sitz in Berlin ab 1925 war er auch Nuntius in Preußen.
1929
Mit seiner Ernennung zum Kardinal 1929, mit der Titelkirche „Santi
Giovanni e Paolo“, wurde er aus Deutschland abberufen. Pacelli
nahm wieder Ämter in Rom wahr als Kardinal-staatssekretär
und Kardinalkämmerer.
1933
Das Reichskonkordat von 1933 und die 1937 veröffentlichte
Enzyklika „Mit brennender Sorge“, eine scharfe Anklage
gegen den NS-Staat, war im Wesentlichen sein Werk.
1939
Am 2. März 1939 wurde er zum Papst gewählt. Am 12. März
erfolgte die feierliche Krönung auf der Loggia des Petersdoms
Außerdem war er seit Innozenz XIII. (1721–1724) der
erste gebürtige Römer auf dem Stuhl Petri und auch der
bisher letzte in Rom geborene Papst.
Der Beginn seines Pontifikats stand im Zeichen der Vermeidung des
drohenden 2. Weltkrieges. Seine erste, kurz nach Kriegsaus-bruch
erschienene Enzyklika mit dem Titel „Summi pontificatus“
wandte sich gegen Rassismus, den Herrschaftsanspruch von Diktaturen
und die Besetzung Polens. Als Papst schloss er Konkordate mit Portugal,
Spanien und anderen Staaten ab.
† 1958
Papst Pius XII. starb am 9. Oktober 1958 in Castel Gandolfo. Seine
letzte Ruhe fand der Papst in der Krypta des Petersdoms. |
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